Große Sprachmodelle sind ab Werk höflich, neutral und glattgebügelt. Das funktioniert technisch einwandfrei – führt in der Praxis aber zu einer spürbaren Austauschbarkeit. 📉
Wenn ein B2B-Unternehmen für klare Kante, pragmatische Beratung auf Augenhöhe oder hohe technische Präzision steht, bricht diese Identität an der Suchmaske oft komplett ein: Die KI spricht schlicht nicht die Sprache der Marke. ❌
Die Lösung? Liegt garantiert nicht in einem simplen Zusatz wie „Sei locker und kompetent“ im System-Prompt.
Eine echte Marken-Persönlichkeit ist ein architektonisches Gesamtpaket:
🎭 Persona & Verhaltensmodelle: Feste Rollenprofile, No-Gos und konkrete Few-Shot-Beispiele statt vager Adjektive.
📚 Corporate Language im RAG: Die Struktur und Metadaten der Vektordatenbank entscheiden, ob die Antwort nach Senior-Consultant oder Werbebroschüre klingt.
🛡️ Sicherheit vor Stil: Wann die Marken-Persona greift – und an welchen Stellen (Recht, Compliance, sensible Reklamationen) zwingend ein deterministischer Sachlichkeits-Fallback greifen muss.
🧪 Evaluation & UX: Wie Markenkonformität und Tonalität automatisiert messbar werden, bevor der erste Nutzer vor dem Portal sitzt.
Wie dieser Blueprint in der Praxis für Enterprise-Portale (z. B. auf TYPO3-Basis) konkret aussieht, hat unser Kollege Michael Kettel in einem brandneuen Whitepaper zusammengefasst. 💡
📄 Corporate Prompt Engineering
Wie man einer Enterprise-KI-Suche eine maßgeschneiderte Marken-Persönlichkeit verleiht (5 Seiten, praxisnah & auf den Punkt)